Tiergestützte Arbeit kann eine wertvolle Unterstützung in therapeutischen, pädagogischen und sozialen Settings sein. Damit sie sinnvoll, sicher und nachhaltig wirkt, braucht es jedoch mehr als den Einsatz eines freundlichen Hundes: Eine fundierte Ausbildung und fachliche Begleitung sind entscheidend.
In Deutschland ist derzeit keine einheitliche Ausbildung für Therapiehundeteams vorgeschrieben. Das bedeutet, dass sowohl Hund als auch Halter ohne verbindliche Standards in sensiblen Arbeitsfeldern eingesetzt werden können – mit Risiken für alle Beteiligten.
Die Ausbildung eines Therapiehundes erfordert daher nicht nur solides Hundetraining, sondern auch ein tiefes Verständnis für therapeutische Prozesse, Belastungen und Rahmenbedingungen. Beides muss zusammen gedacht werden.
Als examinierte Ergotherapeutin und Hundetrainerin verbinde ich therapeutisches Fachwissen mit praxisnahem, qualifiziertem Hundetraining. In der Ausbildung lege ich Wert auf eine realistische Einschätzung von Hund und Mensch, eine saubere Vorbereitung auf den späteren Einsatz sowie auf kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams.
Ziel ist keine formale Qualifikation um ihrer selbst willen, sondern ein verantwortungsvoller, professioneller Einsatz von Hund und Mensch – angepasst an das jeweilige Arbeitsfeld und die individuellen Voraussetzungen des Teams.


